+++ Eilmeldung: KBA ruft offiziell 151.000 Audi-Diesel zurück: Was Betroffene jetzt tun sollten  +++

151.000 Fahrzeuge im Audi Abgasskandal betroffen

Auch vor Audi macht der Abgasskandal nicht Halt. Aufgrund einer unzulässigen Abschalteinrichtung muss der deutsche Autobauer mit Sitz in Ingolstadt auf Anordnung des Kraftfahrt-Bundesamts 151.000 Fahrzeuge zurückrufen. Wir sagen Ihnen, was Sie nun tun können.

Teilnahme am Rückruf ist keine gute Idee

Unser Rat: Nehmen Sie auf keinen Fall an dem Rückruf Ihres Audis teil, ohne sich vorher rechtlich beraten zu lassen. Häufig ist es ratsamer, von Ihren Ansprüchen auf Schadensersatz oder sogar der Rückabwicklung des Kaufvertrags Gebrauch zu machen. Lassen Sie sich vorher von einem auf den Audi Abgasskandal spezialisierten Rechtsanwalt beraten. Unsere Rechtsanwälte Dr. Henning Leitz & Hendrik Bombosch vertreten bereits rund 1.000 Mandanten im VW- und Mercedes-Skandal außergerichtlich und gerichtlich und übernehmen gerne auch Ihren Fall im Audi Abgasskandal.

Die Fakten im Überblick

  • Juni 2017: Audi muss 24.000 Fahrzeuge der Modellreihen A8 und A7 mit V6- und V8-Dieselmotoren der Baujahre 2009 bis 2013 zurückrufen
  • Mai 2018: Audi gerät erneut unter Verdacht, bei den Modellen A6 und A7 mit Dieselmotoren eine illegale Software zur Abgasmanipulation einzusetzen
  • Juni 2018: Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bestätigt den Verdacht und ordnet den Rückruf von 60.000 Audi-Fahrzeugen weltweit an – 33.000 darunter in Deutschland
  • Oktober 2018: Der im Juni verhaftete Audi Chef Rupert Stadler bleibt weiterhin in Untersuchungshaft; VW gibt bekannt, sich von Stadler endgültig zu trennen
  • November 2018: Die Rückrufwelle von Audi-Dieseln beginnt offiziell: Das KBA ruft weitaus mehr Fahrzeuge zurück, als angenommen – insgesamt 151.000 Modelle von Audi A6 und A7

Ist mein Audi betroffen?

Wie auch bei anderen Herstellern, sind auch bei Audi die Modelle mit Dieselmotoren des Typs EA 189 betroffen. Nach Informationen der FAZ sind dies die folgenden Modelle (Stand Oktober 2018):

  • A1 (1.6 TDI, 2.0 TDI) (2009 – 2014) ; Audi A1 (1.4 TFSI)
  • A3 (1.6 TDI Sportback) (Euro 6) ; Audi A3 (1.4 TFSI) Audi A3 (1.6 TDI, 2.0 TDI) (2008 – 2014)
  • A4 3.0 TDI V6 ; Audi A4 2.0 TDI Avant (Euro 6) ; Audi A4 (2.0 TDI) (2007 – 2013)
  • A5 3.0 TDI V6 ; Audi A5 (2.0 TDI)
  • A6 3.0 TDI V6 ; Audi A6 (2.0 TDI Avant) (Euro 6) ; Audi A6 (2008 – 2014)
  • A7 3.0 TDI V6
  • A8 3.0 TDI V6
  • Q3 (2.0 TDI quattro) ; Audi Q3 (2.0 TDI) (2011 – 2013)
  • Q5 3.0 TDI V6 ; Audi Q5 (2.0 TDI) (2008 – 2015)
  • Q7 3.0 TDI V6
  • TT (2.0 TDI) (2008 – 2013)

Quelle der Modelliste: FAZ.net, 02.10.2018

Ist Ihr Modell dabei? Wir beraten Sie kostenfrei zu Ihren Rechten.

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Was Sie jetzt tun können

  • Kontakt aufnehmen
    Nehmen Sie telefonisch oder per Online-Formular unverbindlich Kontakt mit unseren Rechtsanwälten Dr. Henning Leitz oder Hendrik Bombosch auf.
  • Kostenfreie Einschätzung
    Ihre Situation im Audi Abgasskandal wird juristisch von uns geprüft und Sie erhalten eine kostenfreie Einschätzung von uns zu Ihrem Fall.
  • Rechte durchsetzen
    Wir nehmen uns gerne Ihrem Fall an, und kämpfen für Ihre Ansprüche im Audi Abgasskandal. Ihre Rechtsschutzversicherung übernimmt im Normalfall sämtliche Kosten.

Welche Rechte haben Sie im Audi Abgasskandal?

Mercedes Abgasskandal - Justitia Messing Statue

Egal, ob es sich bei Ihrem Audi um einen Neuwagen oder einen Gebrauchtwagen handelt: Gewährleistungsansprüche stehen Ihnen zu, da an Ihrem Fahrzeug womöglich ein Mangel besteht. Ist zudem klar, dass der Audi Konzern vorsätzlich bzw. betrügerisch gehandelt hat, haben Sie Anspruch auf Schadensersatz.

Neben Ihrem Recht auf Nachbesserung, können Sie zudem je nach Ihrer Situation ggf. folgende Ansprüche geltend machen:

Ist der Verkäufer zu einer Nachbesserung nicht bereit oder hat Ihre gesetzte Nachbesserungsfrist überschritten, dürfen Sie vom Kaufvertrag zurücktreten. Dadurch geben Sie Ihren Neuwagen bzw. Gebrauchtwagen zurück und erhalten den Kaufpreis zurückerstattet.

Zahlreiche Urteile im VW Abgasskandal haben es bereits gezeigt: Geschädigte sind auch dazu berechtigt, Ihr Fahrzeug bei Ihrem Verkäufer abzugeben und im Gegenzug ein mangelfreies Neufahrzeug zu erhalten.

Schadensersatzansprüche im Audi Abgasskandal können Sie geltend machen, wenn Ihr Fahrzeug z. B. die Umweltplakette aufgrund der erhöhten Abgaswerte verlieren würde. Auch Fahrverbote und der Kaufpreis können als Schaden angesehen werden. Letzterer aus dem Grund, da beim Kauf des betroffenen Diesels eine Täuschung vorlag, von der Sie nicht in Kenntnis gesetzt wurden. Andernfalls wäre der Kaufvertrag wohl nicht zustande gekommen.

Ist Ihr Audi geleast oder haben Sie Ihn durch einen Bankkredit finanziert? Dann haben Sie gute Chancen von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch zu machen.

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Urteile im Audi Abgasskandal

Urteile im Zusammenhang mit dem Audi Abgasskandal gibt es bereits. Folgend eine kleine Auswahl:

Land­gericht Arns­berg
Urteil vom 25.04.2018 (AZ: I-2 O 3/17)
Betroffenes Fahrzeug: Audi Q3 2.0 TDI
Urteil: Für den im Juli 2013 erworbenen Neuwagen Audi Q3 muss der VW-Konzern Schaden­ersatz wegen vorsätzlicher sittenwid­riger Schädigung zahlen; der Kläger erhält den damaligen Kaufpreis zurückerstattet

Land­gericht Bayreuth
Urteil vom 12.05.2017 (AZ: 23 O 348/16)
Betroffenes Fahrzeug: Audi A5
Urteil: VW muss das Fahrzeug zurücknehmen und dem Kläger den Kaufpreis erstatten zzgl. der entstandenen Kosten des Klägers für die erfolgte Tieferlegung des Neuwagens nach dem Kauf; insgesamt erhält der Kläger 32 869,68 Euro

Landgericht Frankfurt am Main
Urteil vom 20.10.2016 (AZ: 2-23 O 149/16)
Betroffenes Fahrzeug: Audi A3 2.0 TDI
Urteil: Ein Gebrauchtwagenhändler muss den Gebrauchtwagen zurücknehmen; der Käufer erhält ca. 19.000 Euro zurück (ursprünglicher Kaufpreis: 21.700 Euro)

3 Gründe, warum Sie die CLLB kontaktieren sollten

  • Rechtsanwalt Dr. Henning Leitz & Rechtsanwalt Hendrik Bombosch sind hochspezialisiert im Fall Audi Abgasskandal und greifen auf langjährige Erfahrungen zurück.
  • Wir vertreten bereits rund 1.000 Betroffene im VW und Mercedes Abgasskandal.
  • Wir nehmen uns ausreichend Zeit für Sie, lassen Sie bei Anfragen nicht lange warten und halten Sie in Ihrem Fall zum Audi Abgasskandal stets auf dem Laufenden.
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Für Alle ohne Rechts­schutz­versicherung: Die Muster­feststellungs­klage

Im Falle, dass Sie keine Rechtsschutzversicherung haben und eine Einzelklage für Sie zunächst nicht in Frage kommt, könnte die Musterfeststellungsklage eine interessante Alternative sein. Dank dieser Klageform können sich Geschädigte auch ohne Rechtsschutzversicherung kostenlos in ein Klageregister zu einem Musterfall eintragen lassen. Im Falle eines positiven Urteils, können die eingetragenen Geschädigten Ihre Ansprüche dann geltend machen und sich dabei auf das Urteil des Musterfalls beziehen. Ihr Rechtsanwalt trägt Sie gerne ins entsprechende Klageregister ein und hält Sie im Musterfall auf dem Laufenden.

Alle Infos zur Musterfeststellungsklage finden Sie hier.

Warum ist Audi im Abgasskandal verwickelt?

Audi begann bereits in den 90er Jahren mit der Manipulation der Abgaswerte, sobald sich das Fahrzeug auf dem Prüfstand befand. Eine neue Steuerung des Motors sollte die damaligen Diesel leiser machen, stoß dabei aber auch mehr Abgase aus als eigentlich erlaubt. In die Modelle wurde daher eine Funktion integriert, die den Wagen auf dem Prüfstand erkennen und diese sogenannte „Akustikfunktion“ deaktivieren sollte.

Nachdem Audi im VW Abgasskandal noch keine so große Rolle spielte, verdichteten sich Ende 2016 die Hinweise, dass Audi tiefer im Abgasskandal verstrickt ist, als angenommen. Juni 2017 wird offiziell, dass Audi eine illegale Abgassoftware eingesetzt hat – 24.000 Fahrzeuge werden zurückgerufen.

Trotz der vergangenen Vorfälle gerät Audi im Abgasskandal im Mai 2018 erneut unter Manipulationsverdacht bei den Modellen A6 und A7. Im Juni darauf wird klar: Der Verdacht hat sich bestätigt – rund 60.000 Fahrzeuge müssen zurückgerufen werden. Audi Chef Rupert Stadler kam in Untersuchungshaft.

Im November 2018 wird deutlich: Weitaus mehr als 60.000 Fahrzeuge sind betroffen: Das Kraftfahrtbundesamt ruft ab 14.11.2018 offiziell 151.000 Audi-Diesel zurück und verpflichtet Fahrzeughalter zum Aufspielen eines Software Updates.

Ihre Rechtsanwälte im Audi Abgasskandal

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Hendrik Bombosch
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030 / 288 789-60
030 / 288 789 620

Unsere Rechtsanwälte Dr. Henning Leitz und Hendrik Bombosch haben bereits deutschlandweit Erfahrungen durch die Vertretung Hunderter vom Diesel Abgasskandal betroffener Kunden des VW‑Konzerns gesammelt. Gerne nehmen Sie sich auch Ihren Fall im Audi Abgasskandal an. Gemeinsam setzen wir auch Ihre Rechte durch!