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Nach VW folgt nun der Mercedes Abgasskandal

Was lange vermutet wurde, ist nun Realität: Auch Mercedes (Daimler AG) ist in den Diesel Abgasskandal verwickelt. Rund 700.000 Dieselfahrzeuge werden nach Anordnung des Kraftfahrt-Bundesamts in Deutschland zurückgerufen, um sich einem Software-Update der Abschaltvorrichtungen zu unterziehen.

Nicht an der Rückrufaktion teilnehmen!

Unser Rat: Nehmen Sie auf keinen Fall an einem Rückruf teil, ohne sich vorher rechtlich beraten zu lassen. Die Durchführung des Software-Updates kann zu Rechtsverlusten führen. Ferner kann es ungewisse Folgen für ihren Pkw nach sich ziehen. Lassen Sie sich vorher von einem auf den Mercedes Abgasskandal spezialisierten Rechtsanwalt beraten. Unsere Rechtsanwälte Dr. Henning Leitz & Hendrik Bombosch vertreten bereits rund 1.000 Mandanten im VW-Skandal und übernehmen gerne auch Ihren Fall im Mercedes Abgasskandal. Dort vertreten sie bereits die Interessen von Mandanten außergerichtlich und gerichtlich.

Das Wichtigste zum Mercedes Abgasskandal im Überblick

  • Rund 700.000 Dieselfahrzeuge werden auf Anordnung des KBA (Kraftfahrt-Bundesamt) zurückgerufen
  • Vom Rückruf betroffene Modelle sind der Vito und Modelle der C-Klasse, E-Klasse, S-Klasse, ML-Klasse, G-Klasse und einzelne GLC-Modelle
  • Am 23. Mai 2018 rief das KBA bereits rund 5.000 Mercedes Vito 1,6 Liter Diesel Euro 6 zurück
  • Erste – nicht rechtskräftige – Urteile im Zusammenhang mit dem Mercedes Abgasskandal wurden zugunsten der Verbraucher gefällt

 

Was Betroffene im Mercedes Abgasskandal jetzt tun können

Mercedes Abgasskandal - Herr im Anzug an seinem Smartphone vor einem Laptop

Der Dieselskandal ist eine komplexe Angelegenheit. Das wurde bereits beim Volkswagen Konzern deutlich. Doch die Vorgehensweise ist die Gleiche: Nehmen Sie nicht an einer Rückrufaktion für Ihren Mercedes teil, ohne vorher Rechtsrat eingeholt zu haben.

Betroffene Fahrzeughalter sollten sich stattdessen zunächst rechtlich beraten lassen, da Ihnen regelmäßig Schadensersatzansprüche zustehen und gegebenenfalls Gewährleistungsansprüche im Mercedes Abgasskandal noch geltend gemacht werden können. Ihre Rechtsschutzversicherung übernimmt in aller Regel sämtliche Kosten, die zur Forderung Ihrer Rechte im Mercedes Abgasskandal anfallen. Eine kostenlose Ersteinschätzung erhalten Sie von unseren Rechtsanwälten.

Für Alle ohne Rechts­schutz­versicherung: Die Muster­feststellungs­klage

Im Falle, dass Sie keine Rechtsschutzversicherung haben und eine Einzelklage für Sie zunächst nicht in Frage kommt, könnte die Musterfeststellungsklage eine interessante Alternative sein. Die Musterfeststellungsklage wurde vom Bundestag im Juni 2018 beschlossen und tritt am 1. November 2018 in Kraft. Dank dieser Klageform können sich Geschädigte auch ohne Rechtsschutzversicherung kostenlos in ein Klageregister zu einem Musterfall eintragen lassen. Im Falle eines positiven Urteils, können die eingetragenen Geschädigten Ihre Ansprüche dann geltend machen und sich dabei auf das Urteil des Musterfalls beziehen.

Zu beachten ist jedoch, dass die Musterfeststellungsklage eine mutmaßlich wesentlich längere Verfahrensdauer von voraussichtlich mehreren Jahren mit sich bringt, da im Falle eines verbraucherfreundlichen Urteils im entsprechenden Musterverfahren, jeder im Klageregister eingetragene Geschädigte seine Ansprüche im Nachgang individuell weiter verfolgen muss.

Dennoch ist die Musterfeststellungsklage im Mercedes Abgasskandal eine ideale Möglichkeit, wenn Sie derzeit keine Rechtsschutzversicherung haben und eine Einzelklage erst mal abwarten möchten. Ihr Rechtsanwalt trägt Sie gerne ins entsprechende Klageregister ein und hält Sie im Musterfall auf dem Laufenden.

Jetzt für Muster­feststellungs­klage registrieren

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Mercedes Abgasskandal: Welche Modelle sind betroffen?

Hauptsächlich handelt es sich um Modelle, bei denen Motoren mit der Kennung OM 642, OM 651 und OM 622 verbaut wurden. Diese Motoren wurden nahezu in der kompletten Mercedes-Modellplatte verbaut, weshalb bei allen Diesel-Modellen, die seit 2006 zugelassen sind, geprüft werden sollte, ob sie nicht vom Mercedes Abgasskandal betroffen sind. Nach Informationen von Focus Online sind im Detail die folgenden Modelle betroffen (Stand Juni 2018):

  • C-Klasse: C 180 d/C 200 d bzw. C 180 BlueTEC/ C 200 BlueTEC (08/2014 bis 05/2018 ) sowie C 220 d/C 250 d bzw. C 220 BlueTEC, C 250 BlueTEC, 12/2013 bis 05/2018
  • E-Klasse: E 350 BlueTEC / E 350 d (nur Coupé, C207), 02/2013 bis 12/2016
  • G-Klasse: G 350 d (OM 642), 09/2015 bis 12/2015
  • GLC: GLC 220 d/GLC 250 d, 06/2015 bis 06/2018
  • ML-Klasse: ML 250 BlueTEC, eventuell auch GLE 250 d (11/2011 bis 06/2015)
  • S-Klasse: S 300 BlueTEC HYBRID / S 300 h (OM 651, 12/2013 bis 09/2016)
  • Vito: 1,6 Liter-Diesel und 2,2-Liter Diesel (OM 622 und OM 651; für den Transporter war der verpflichtende Rückruf bereits veröffentlicht worden), Produktionszeitraum: Seit 06/2015 bzw. 09/2014 bis 09/2016 (2,2 Liter Diesel)

Quelle der Modelliste: FOCUS Online, 13.06.2018

Ist Ihr Modell dabei? Wir beraten Sie kostenfrei zu Ihren Rechten.

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Welche Rechte haben Betroffene?

Mercedes Abgasskandal - Justitia Messing Statue

Durch möglicherweise unzulässige Funktionen in der Abgas-Software, besteht ein Mangel am Fahrzeug, weshalb betroffene Fahrzeughalter Gewährleistungsansprüche anmelden können. Wird zudem bewiesen, dass die Daimler AG vorsätzlich bzw. betrügerisch gehandelt hat, haben Geschädigte zudem Schadensersatzansprüche.

Grundsätzlich können Sie von Ihrem Recht auf Nachbesserung bei Ihrem Verkäufer (Autohaus, Vertragshändler) Gebrauch machen, wenn Sie sich nicht einfach mit einem Software-Update, dessen Konsequenzen heute nicht abgeschätzt werden können, abspeisen lassen wollen. Darüber hinaus können Sie ggf. folgende Ansprüche geltend machen:

Vom Kaufvertrag zurücktreten

Ist der Verkäufer zu einer Nachbesserung nicht bereit oder hat Ihre gesetzte Nachbesserungsfrist überschritten, dürfen Sie vom Kaufvertrag zurücktreten. Dadurch geben Sie Ihr Fahrzeug zurück und erhalten den Kaufpreis zurückerstattet.

Rückgabe des Fahrzeugs gegen Erhalt eines mangelfreien Neufahrzeugs

Zahlreiche Urteile im VW Abgasskandal haben es bereits gezeigt: Geschädigte sind auch dazu berechtigt, Ihr Fahrzeug bei Ihrem Verkäufer abzugeben und im Gegenzug ein mangelfreies Neufahrzeug zu erhalten.

Fahrzeug behalten und Schadensersatz fordern (z. B. wegen Wertminderung oder lokaler Fahrverbote)

Schadensersatzansprüche im Mercedes Abgasskandal können Sie geltend machen, wenn Ihr Fahrzeug z. B. die Umweltplakette aufgrund der erhöhten Abgaswerte verlieren würde. Auch Fahrverbote und der Kaufpreis können als Schaden angesehen werden. Letzterer aus dem Grund, da beim Kauf des betroffenen Diesels eine Täuschung vorlag, von der Sie nicht in Kenntnis gesetzt wurden. Andernfalls wäre der Kaufvertrag wohl nicht zustande gekommen.

Widerruf des Autokreditvertrags

Ist Ihr Mercedes geleast oder haben Sie Ihn durch einen Bankkredit finanziert? Dann haben Sie gute Chancen von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch zu machen.

Urteile im Mercedes Abgasskandal

Die ersten Urteile im Zusammenhang mit dem Mercedes Abgasskandal sind bereits gefällt. Diese sind zwar noch nicht rechtskräftig, zeichnen aber schon jetzt ein positives Bild für die Geschädigten.

Landgericht Hanau
Urteil vom 07.06.2018 [AZ: 9 O 76/18)
Betroffenes Fahrzeug: Mercedes Vito
Urteil: Daimler muss das Fahrzeug zurücknehmen und den Kaufpreis erstatten

Land­gericht Karls­ruhe
(Versäumnis-)Urteil vom 05.06.2018 [AZ: 18 O 24/18)
Betroffenes Fahrzeug: Mercedes-Benz C200 d T-Modell
Urteil: Daimler muss das Modell zurücknehmen und den Kaufpreis erstatten

3 Gründe, warum Sie die CLLB kontaktieren sollten

  • Rechtsanwalt Dr. Henning Leitz & Rechtsanwalt Hendrik Bombosch sind hochspezialisiert im Fall Mercedes Abgasskandal und greifen auf langjährige Erfahrungen zurück.
  • Wir vertreten bereits rund 1.000 Betroffene im VW und Mercedes Abgasskandal.
  • Wir nehmen uns ausreichend Zeit für Sie, lassen Sie bei Anfragen nicht lange warten und halten Sie in Ihrem Fall zum Mercedes Abgasskandal stets auf dem Laufenden.
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Die Hintergründe zum Mercedes Abgasskandal

Lange Zeit war Volkswagen im alleinigen Fokus des Abgasskandals. Doch Daimler geriet immer stärker unter Druck. Im Juli 2017 berichtete Spiegel Online, dass die Ermittler der Staatsanwaltschaft Stuttgart die Daimler AG verdächtigen, seit rund 10 Jahren Fahrzeuge mit einem unerlaubt hohen Abgasausstoß zu verkaufen. Insgesamt seien hiervon weit über eine Million Fahrzeuge in Europa und den USA betroffen. Im Fokus der Ermittlungen waren die Motorenreihen OM 642 und OM 651, die angeblich eine illegale Abschalteinrichtung enthielten.

Im Mai 2018 berichtete der Spiegel, dass dem Daimler Konzern der Rückruf von rund 600.000 Diesel-Fahrzeugen droht, weil deren Motorensteuerung unzulässig manipuliert worden sein soll. Das KBA ging dem Verdacht nach, dass durch eine unzulässige Abschalteinrichtung die Wirkung des Abgassystems manipuliert wurde. Mercedes bestritt diesen Vorwurf. Durch die mediale Präsenz geriet die Daimler AG verstärkt ins Visier des Bundes­verkehrs­ministeriums und des Kraft­fahrt­bundes­amtes. Letzteres ordnete letztendlich den Rückruf von 5.000 Mercedes Vito an.

Am 12. Juni 2018 verdichteten sich dann die Vorwürfe: Mercedes scheint im Abgasskandal tiefer verwickelt zu sein, als angenommen. Das Kraft­fahrt­bundes­amt kündigte einen verpflichtenden Rückruf an für 238.000 weitere Dieselfahrzeuge in Deutschland und 774.000 in Europa – wegen des erheblichen Verdachts auf eine eingebaute unzulässige Abschaltvorrichtung.

Ihre Rechtsanwälte im Mercedes Abgasskandal

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Unsere Rechtsanwälte Dr. Henning Leitz und Hendrik Bombosch haben bereits deutschlandweit Erfahrungen durch die Vertretung Hunderter vom Diesel Abgasskandal betroffener Kunden des VW‑Konzerns gesammelt. Gerne nehmen Sie sich auch Ihren Fall im Mercedes Abgasskandal an. Gemeinsam setzen wir auch Ihre Rechte durch!